Rötschi erhält Wild Card / Sehenswertes Tennis beim Grand-Casino-Pfingst-Cup 
Rötschi erhält Wild Card Sehenswertes Tennis beim Grand-Casino-Pfingst-Cup
THOMAS WIRZ: Fabian Rötschi und Muriel Wacker heissen die Sieger des Grand-Casino-Pfingst-Cups. 
Von der regionalen Spitze gelang Jessica Anner mit dem Vorstoss in die Viertelfinals das beste Resultat.
Tennis der regionalen Spitzenklasse bei leider zum Schluss miserablen äusseren Bedingungen: 
Weil es am gestrigen Finaltag regnete, mussten Halbfinals und Final des 18. Grand-Casino-Pfingst-Cups in der Halle 
ausgetragen werden. Dem Niveau der beiden N1/R1-Endspiele tat dies keinen Abbruch.
Der Männerfinal zwischen dem als Nummer 2 gesetzten Fabian Rötschi und Yann Marti (Nr. 8) geriet zur erwartet 
ausgeglichenen Angelegenheit. Der 27-jährige Rötschi, der vor knapp zwei Jahren seine Profikarriere (sein bestes 
Ranking war ATP 700) aufgab, setzte sich mit 7:6, 6:4 knapp durch und erhielt nebst dem Siegpreisgeld von 2000 Franken 
als spezielle Belohnung auch die begehrte Wild Card für das Qualifikationsturnier der Davidoff Swiss Indoors 2007.
Ich bin stolz, dass ich das gut besetzte Feld hier gemeistert habe. Und auch wenn ich im Tennis keine grossen Ziele 
mehr habe, so freue ich mich auf die Teilnahme an den Swiss Indoors, meinte der glückliche Sieger des nationalen Turniers.
Der frühere NLA-Interclubspieler des TC Old Boys durfte sich auch deshalb über den Erfolg freuen, weil er sich sowohl im 
Viertel- wie im Halbfinal nach drei hartumkämpften Sätzen durchgesetzt hatte.
Von den regionalen Spitzen- spielern erreichte Linus Zweifel (allerdings auch dank einem Forfait- sieg über N3-Spieler Cucuz)
als Ein- ziger die Achtelfinals. Derweil Oliver Bühler als der auf dem Papier Beste der Lokalen nach dem 4:6, 7:5, 7:5 gegen
Joel Stadelmann gegen Agustin Garizzio chancenlos blieb, hielt sich sein Bruder Steven gegen Mario Eckardt, die Nummer 1 des 
organisierenden BLTC, beachtlich und verlor erst nach drei umkämpften Sätzen.
Anner überzeugt. Das beste Resultat des Basler Traditionsanlasses aus regionaler Sicht gelang indes Jessica Anner. 
Die OB-Spielerin bezwang mit Jessica Kunzelmann (Nummer 45 der Rangliste) und der nationalen Topjuniorin Mateja Kraljevic (25)
zwei besser klassierte Spielerinnen und musste sich erst im Viertelfinal von Stephanie Theiler › sie hatte zuvor die 
topgesetzte Beti Sekulovic verabschiedet › geschlagen geben. Zu Siegerehren in den beiden zumindest bei den Herren (50 Teilnehmer)
ebenfalls gut besetzten R2/R6-Tableaux kamen Steven Schudel (Finalsieg gegen Michel Baumann) und Sarah Knizek.