2017-06-17 Zeitungsbericht aus den Schaffhauser Nachrichten

Sandro Ehrat feiert Erfolge

 

TENNIS In der ATP-Weltrangliste ist der 

Schaffhauser Tennisprofi Sandro Eh-

rat zwar auf Rang 994 abgerutscht -

seine beste Klassierung war die Num-

mer 295 am 13. Mail 2013 -, das ist indes

ganz normal, wenn man wie er nicht

mehr regelmässig (internationale)

Turniere bestreitet. Das heisst aber

mitnichten, dass der 26-Jährige im Ten-

nis nicht mehr aktiv ist. Im Gegenteil.

Davon zeugt auch sein nationales Ran-

king: N1 (7), womit er immer die Num-

mer 7 der Schweiz ist. Seit gut einem

Jahr ist er mehr in seinem neuen Beruf

als Tennislehrer aktiv, spielt im Inter-

club (NLB bei Zug und NLA bei Trim-

bach) und auc hin der Badenliga in

Freiburg beim TC Schönberg. Daneben

betreitet der Vater des 15 Monate al-

ten Liam gelegentlich gut besetzte Tur-

niere.

 

Turniersieg in Basel

Ein solches war kürzlich das mit

30 000 Franken dotierte Crossklinik

Open in Basel. Der Schaffhauser drang

bis in den N1/R2 Final vor und be-

zwang den bolivianischen Davis-Cup-

Spieler Hugo Dellien in drei Sätzen mit

6:4, 3:6, 6:3. Die Frauenkonkurrenz ent-

schied die als Nummer 2 gesetzte Uk-

rainerin Anastasiya Vasylyeva für sich.

Im Interclub wechselte Sandro Eh-

rat nach einer Saison beim TC Büsin-

gen in der NLB zum TC Zug. Mit die-

sem erreichte er nach fünf Runden den

2. Platz, zwei Punkte hinter dem Grup-

pensieger und Aufstiegsfinalisten See-

blick Zürich (vs. Drizia GE). Das ent-

scheidende Direktduell verloren die

Zuger mit 3:6, aber Sandro Ehrat lan-

dete im Duell mit deren Nummer 1 von

Seeblick, Robin Roshardt N2 (11), mit

6:0, 2:6, 1:6 einen Prestigesieg. Ein sol-

cher war vor allem der schöne 3:6, 6:2,

7:5 Erfolg über den Schweizer Davis-

Cup Spieler Adrien Bossel N1 (6) beim

4:5 gegen Mail Neuenburg.

Ab dem 1. Juli spielt Ehrat in der

Badenliga biem TC Schönberg Freib-

burg und ab 1. August in der Interclub-

NLA für den TC Trimbach. Die Final-

runde steht am 12./13. August bei Stade

Lausanne auf dem Programm. (hcs.)

 

Samstag 17.6.2016

Seite 31

 

2017-06-06 Beitrag Telebasel

Basel

Spiel, Satz und Sieg am Internationalen Crossklinik Tennis Open

Tennis mal nicht in der St. Jakobshalle, sondern auf dem BLTC Platz im Gundeli: Über Pfingsten hat das Internationale Crossklinik Tennis Open stattgefunden. Regio-Reporter Luca La Rocca hat sich unter die Spieler und Veranstalter gemischt.

Spieler aus der ganzen Welt nahmen am Internationalen Crossklinik Tennis Open teil. Das Spezielle: Es gibt keine Schiedsrichter. Turnierdirektor Kurt Schudel erklärt, dass dieses Turnier in der Schweiz einzigartig sei. Der Jugend würde an diesem Turnier die Möglichkeit geboten, sich mit Gegnern zu messen, gegen die sie ansonsten erst in einigen Jahren antreten könnten. «Nicht alle sind damit einverstanden», dass es keine Schiedsrichter gibt, sagt Schudel. Für den Turnierdirektor sei fairer Sport, wenn sich die Teilnehmer auf dem Platz, aber auch neben dem Platz respektieren. Man könne miteinander über Punkte diskutieren.

Annabel Schön aus Zürich ist am Turnier, «um Erfahrungen zu sammeln». Es mache ihr Spass andere zu sehen. Gian Jenny ist leider schon ausgeschieden, aber er sei froh, die Erfahrung gemacht zu haben: «Es war ein cooler Match.»

Mehr zum Internationalen Crossklinik Tennis Turnier sehen Sie oben im Video.

 

https://telebasel.ch/2017/06/06/spiel-satz-und-sieg-crossklinik-tennis-open

2017-06-01 Zeitungsbericht aus der BAZ

Die Spieler stehen im Mittelpunkt

Kurt Schudel organisiert das Crossklinik Tennis-Open – und verrät sein Erfolgsrezept

 

Von Dominic Willimann

Basel. Eigentlich hat Greta Arn ihre Tenniskarriere längst beendet. Doch

nun wagt die Ungarin einen Neustart. Wenn von Freitag bis Montag in Basel

das Crossklinik Tennis-Open ausgetragen wird, zählt die 38-Jährige zu den

Gesetzten im stärksten Frauentableau. 16 Jahre ist es her, da war die Rechtshänderin

auf Rang 40 der WTA-Weltrangliste klassiert, nun hat sie nochmals

eine Lizenz gelöst – und sich sogleich für das Basler Spitzentennisturnier eingeschrieben.

Damit sie für ihren Einsatz in der Schweiz gerüstet ist, bereitet sich

die Frau, die 2001 vor 10 000 Zuschauern in Melbourne gegen die damalige

Nummer 1 Lindsay Davenport antreten durfte, in Italien im Trainingscamp vor.

Dass sich Arn für das Basler Turnier entschieden hat, freut Organisator Kurt

Schudel ungemein. Auch wenn sie eigentlich nicht ins Schema eines Teils

der anderen Angemeldeten passt. Denn 168 der 311 Nennungen befinden sich

noch im Juniorenalter. «Das zeigt, wie wichtig solche Turnier für den Nachwuchs

sind», findet Schudel. Und erinnert sich dabei an die Zeit, als er mit

seinem Sohn Steven, der ihm heute in der Organisation des Turniers zur Seite

steht, über Pfingsten ins Ausland reisen musste, um einen Wettkampf zu bestreiten.

Heute, davon ist der 73-Jährige überzeugt, seien die nationalen Tennisschulen

froh, dass sie ihren Talenten eine weite Reise ersparen können und

daher in Basel antreten. Dass dabei der eine oder andere gleich nach der ersten

Runde im 128-Tableau wieder die Heimfahrt antreten muss, ist beim bestbesetzten

Tennisturnier in der Region hinter den Swiss Indoors nicht ungewöhnlich. «Es

ist gut möglich, dass man zum Auftakt gleich auf einen Spieler mit ATP-Vergangenheit

trifft», sagt Schudel. Egal jedoch, ob jung oder alt, sehr gut oder weniger gut klassiert – für

Schudel ist ein Aspekt am wichtigsten: «Bei uns stehen die Spieler im Mittelpunkt», erzählt er.

Die N1- und N2-klassierten Teilnehmer, also die Besten nach Rangliste, übernachten im Gaia Hotel

gratis. In einer Unterkunft am Bahnhof also, von der aus alle  vier Spielorte (BLTC, OB, Riehen und Aesch) 

mit dem öffentlichen Verkehr innerhalb von 30 Minuten erreichbar sind. Dieser Service

werde von den Tennisspielern sehr geschätzt. Im Gegenzug erwartet Schudel von den

Teilnehmern aber auch ein beispielhaftes Auftreten auf dem Platz.

 

 

Finaltag auf der BLTC-Anlage

Für Schudel und seinen Sohn ist das Crossklinik-Open also eine Herzensangelegenheit,

unzählige Stunden wenden sie pro Jahr dafür auf – und dies im 2017 bereits zum

13. Mal. Über die Jahre hat sich das Turnier stets entwickelt, das Preisgeld beträgt

heute 30 000 Franken.  Das Finanzielle ist der eine Anreiz zum Mitmachen, die gute

Organisation sowie das Zusammensein nach dem Spiel der andere. «Wichtig ist, dass wir den 

Charakter des Turniers nicht verändern», sagt Schudel.  Und meint damit, dass es gerade

die Teilnehmer in den regionalen Konkurrenzen schätzen, auf den Plätzen viele bekannte

Gesichter anzutreffen. Für vier Tage rückt die Basler Tennisfamilie also eng zusammen. 

Auch, weil das Gros der Spiele auf 22 Plätzen, verteilt auf vier Anlagen, gespielt wird.

Der Finaltag am Montag  schliesslich findet im Gundeli auf dem Sandplatz des BLTC statt.

Spätestens dann wird sich zeigen, ob die Amerikanerin Jennifer Elie (WTA 241) und der

Vorjahresfinalist aus Frankreich, Romain Jouan (ATP 425), ihrer Favoritenrolle gerecht werden.

«Spannende Duelle sind garantiert», verspricht Schudel und denkt dabei an die vergangenen

Austragungen, als Sportler in Basel im Rampenlicht standen, die ihren Weg im Spitzensport

gegangen sind. Vor zwei Jahren etwa siegte Marco Chiudinelli, bis in den Final schafften es

Ivo Heuberger oder Severin Lüthi. Der berühmteste Name findet sich allerdings auf der

Siegerliste der Frauen: Timea Bacsinszky spielte 2001 als fast 12-Jährige die Konkurrenz in

Grund und Boden. Jene Bacsinszky, die in diesen Tagen in Paris im Rampenlicht steht.

 

Kurt Schudel

2017-06-02 Zeitungsbericht aus der BZ

CROSSKLINIK OPEN

 

Hochkarätiges Teilnehmerfeld in Basel

von Fabio Baranzini — Nordwestschweiz

 

Titelverteidiger Robin Roshardt.

© Fabio Baranzini

 

Am Crossklinik Tennis Open in Basel treten am 

Pfingstwochenende mehr als 300 Spielerinnen und Spieler

aus 19 Ländern an. Gekämpft wird um ein Gesamtpreisgeld von über 30 000 Franken.

 

Kurt und Steven Schudel haben es auch in diesem Jahr wieder 

geschafft. Die beiden Organisatoren dürfen sich auch bei der 13.

Ausgabe des internationalen Crossklinik Tennis Open in Basel über

die Teilnahme von mehr als 300 Spielerinnen und Spielern freuen.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Teilnehmerzahl. Aber das Beste ist,

dass in diesem Jahr mehr als die Hälfte aller Teilnehmer Juniorinnen

und Junioren sind, die die Chance nutzen wollen, sich mit den

Erwachsenen zu messen. Das ist wahnsinnig toll“, freut sich Kurt Schudel.

 

160 Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspieler sind es insgesamt, die über

Pfingsten versuchen werden, dem einen oder anderen arrivierten Spieler ein

Bein zu stellen. Das wird allerdings kein einfaches Unterfangen, denn die

Konkurrenz ist in allen Kategorien sehr gross. „Was die Dichte der

Teilnehmerfelder angeht, hatten wir noch selten ein so ausgeglichenes

Turnier wie in diesem Jahr. Das Niveau ist enorm hoch“, sagt Kurt Schudel.

 

Vorjahresfinalisten und Davis-Cup-Spieler

Aus insgesamt 19 verschiedenen Ländern – darunter auch Nationen aus

Südamerika, Asien und Australien – stammen die Spielerinnen und Spieler,

die in den nächsten Tagen auf den Sandplätzen des TC Old Boys Basel und

des Basler LTC auflaufen und um das Gesamtpreisgeld von mehr als

30'000 Franken spielen. Nicht weniger als sieben N1-Spieler figurieren

im Teilnehmerfeld der Männer. Zu den heissen Titelkandidaten zählt dabei

sicherlich der Franzose Romain Jouan (N1, 6). Die 31-jährige Turniernummer

eins ist ein Spezialist für Preisgeldturniere und hat das Basler Publikum

mit seiner Finalteilnahme im Vorjahr begeistert. Auch Titelverteidiger

Robin Roshardt (N2, 11) aus Zürich gehört zu den Titelanwärtern. Doch die

beiden sind längst nicht die einzigen hochkarätigen Spieler im Tableau.

Ebenfalls am Start sind die beiden bolivianischen Davis Cup Spieler

Federico Zeballos (N1, 6) und Hugo Dellien (N1, 7), sowie der Ecuadorianer

Gonzalo Escobar, der aktuell als Nummer 229 der Welt geführt wird.

 

Zweifache WTA-Turniersiegerin

Auch in der Frauenkonkurrenz ist das Niveau der teilnehmenden Spielerinnen

mehr als beachtlich. Top gesetzt ist die Amerikanerin Jennifer Eile (N1, 5)

vor der Ukrainerin Anastasiya Vasylyeva, die vor drei Jahren bereits einmal

die Nummer 129 der Welt war. Eine interessante Spielerin ist auch

Greta Arn (N2, 15), die an Position acht gesetzt ist. Die mittlerweile

38-jährige Ungarin war 2011 die Nummer 40 der Welt und hat auf der WTA-Tour

zwei Turniersiege feiern können. „Ich bin sehr gespannt, wie gut sie noch

spielt und ob sie die jüngere Konkurrenz noch immer im Griff hat“,

so Kurt Schudel. Die nominell stärkste Schweizerin ist Vorjahressiegerin

Nina Stadler (N2, 16).

2017-05 Smash Bericht

Vorfreude auf Crossklinik Open

 

Das int. Crossklinik Tennis Open in Basel ist ein fixer Termin in der Schweizer Tennis-Agenda.

 

In diesem Jahr findet die 13. Austragung des von Kurt und Steven Schudel perfekt organisierten Turniers vom 2. bis 5. Juni statt. 30 000 Franken Preisgeld warten auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer - und hoffentlich besseres Wetter als vor einem Jahr, als ein Grossteil des Matches in die Halle verlegt werden mussten. Wie auch immer, die Vorfreude ist gross. So sagt Alessandro Greco, Leiter Spitzensport bei Swiss Tennis, im offiziellen Turniermagazin: <<Das Crossklinik Open ist ein Musterbeispiel für ein sehr gut organisiertes Turnier. Es bietet unserem Nachwusch nicht nur ein interessantes Preisgeld, sondern vor allem auch eine Platform, um sich mit den routinierten Erwachsenen messen zu können.>> Auch der Service ist perfekt: Die N1- und N2-SpielerInnen wohnen gratis im Hotel Gaia (4* sup.), sämtliche Begleitpersonen von Spitzen- und R-SpielerInnen übernachten im Doppelzimmer für CHF 80 pro Person. Weitere Informationen: www.int.crossklinikcup.ch