2018-05-22 Zeitungsbericht aus der BAZ

Das Positive überwiegt

Crossklinik Open: Velotti siegt

Von Sebastian Briellmann

Basel. Es war ein langer Pfingstmontag auf den Anlagen des Basler Lawn Tennis Clubs. Erst wenige Minuten vor 19 Uhr konnte die letzte Partie des 14. Internationalen Crossklinik Tennis-Open beendet werden. Der Argentinier Agustin Velotti (ATP 601) schlug den Schweizer Yann Marti (ATP 1042) in einem ansprechenden Final letztlich klar mit 6:4, 6:3.

Dass im Gundeli überhaupt so lange Tennis gespielt wurde, hatte einen simplen Grund: Die Partien zuvor in allen Kategorien waren allesamt hart umkämpft (vgl. Service). Bestes Beispiel war auch der Final der Frauen. Die Ukrainerin Anastasya Vasylyeva (WTA 371) besiegte Diana Marcinkevica (WTA 279) aus Lettland mit 3:6, 6:4, 6:2. Es war ein Hin und Her mit vielen attraktiven Ballwechsel, die nicht selten von der 26-jährigen Vasylyeva mit listigen Stopps abgeschlossen wurde.

Agenor muss verletzt aufgeben

Turnierdirektor Kurt Schudel, 74, zog dann auch ein positives Fazit: «Mit dem Niveau bin ich genauso zufrieden wie mit den vielen Zuschauern.» Am gestrigen Finaltag waren immer um die 250 Zuschauer auf der Anlage zugegen.

Wermutstropfen gab es wenige. Schudel sagt: «Schade war, dass wir am Samstagabend wegen des Regens in die Halle ausweichen mussten.» Und auch die Rankingeinteilung hat ihn gestört: Der Sieger des zweiten Männerturniers (R2/R6), Matej Kostadinov, der in der ersten Runde Ronald Agenor bezwang – nachdem Letzterer nach zwei Sätzen (7:5, 5:7) wegen einer Verletzung aufgeben musste –, ist nach drei Jahren in Amerika nur noch ein R3-Spieler, obschon sein Niveau klar höher ist. Schudel sagt: «Eigentlich hätte er in das bessere Tableau gehört.» Wer nur solch kleine Sorgen hat, kann beruhigt die 15. Ausgabe planen.

14. Internationales Crossklinik Tennis-Open

Männer. N1/R2: Final. Agustin Velotti (N1) s. Yann Marti (N2) 6:4, 6:3. – R2/R6: Matej Kostadinov (R3) s. Leo Annicchiarico (R2) 6:1, 6:2.

Frauen. N1/R2: Anastasya Vasylyeva (N1) s. Diana Marcinkevica (N1) 3:6, 6:4, 6:2. – R2/R6: Ghada Dirninger (R2) s. Arianna Nepomuceno (R2) 6:4, 5:7, 6:2.

 

22.05.2018 | Sport. | Seite 33

 

2018-05-19 Zeitungsbericht aus der BZ

CROSSKLINIK OPEN

 

Die besten Tennisspieler der Schweiz spielen in Basel

2017-06-17 Zeitungsbericht aus den Schaffhauser Nachrichten

Sandro Ehrat feiert Erfolge

 

TENNIS In der ATP-Weltrangliste ist der 

Schaffhauser Tennisprofi Sandro Eh-

rat zwar auf Rang 994 abgerutscht -

seine beste Klassierung war die Num-

mer 295 am 13. Mail 2013 -, das ist indes

ganz normal, wenn man wie er nicht

mehr regelmässig (internationale)

Turniere bestreitet. Das heisst aber

mitnichten, dass der 26-Jährige im Ten-

nis nicht mehr aktiv ist. Im Gegenteil.

Davon zeugt auch sein nationales Ran-

king: N1 (7), womit er immer die Num-

mer 7 der Schweiz ist. Seit gut einem

Jahr ist er mehr in seinem neuen Beruf

als Tennislehrer aktiv, spielt im Inter-

club (NLB bei Zug und NLA bei Trim-

bach) und auc hin der Badenliga in

Freiburg beim TC Schönberg. Daneben

betreitet der Vater des 15 Monate al-

ten Liam gelegentlich gut besetzte Tur-

niere.

 

Turniersieg in Basel

Ein solches war kürzlich das mit

30 000 Franken dotierte Crossklinik

Open in Basel. Der Schaffhauser drang

bis in den N1/R2 Final vor und be-

zwang den bolivianischen Davis-Cup-

Spieler Hugo Dellien in drei Sätzen mit

6:4, 3:6, 6:3. Die Frauenkonkurrenz ent-

schied die als Nummer 2 gesetzte Uk-

rainerin Anastasiya Vasylyeva für sich.

Im Interclub wechselte Sandro Eh-

rat nach einer Saison beim TC Büsin-

gen in der NLB zum TC Zug. Mit die-

sem erreichte er nach fünf Runden den

2. Platz, zwei Punkte hinter dem Grup-

pensieger und Aufstiegsfinalisten See-

blick Zürich (vs. Drizia GE). Das ent-

scheidende Direktduell verloren die

Zuger mit 3:6, aber Sandro Ehrat lan-

dete im Duell mit deren Nummer 1 von

Seeblick, Robin Roshardt N2 (11), mit

6:0, 2:6, 1:6 einen Prestigesieg. Ein sol-

cher war vor allem der schöne 3:6, 6:2,

7:5 Erfolg über den Schweizer Davis-

Cup Spieler Adrien Bossel N1 (6) beim

4:5 gegen Mail Neuenburg.

Ab dem 1. Juli spielt Ehrat in der

Badenliga biem TC Schönberg Freib-

burg und ab 1. August in der Interclub-

NLA für den TC Trimbach. Die Final-

runde steht am 12./13. August bei Stade

Lausanne auf dem Programm. (hcs.)

 

Samstag 17.6.2016

Seite 31

 

2018-05-17 Zeitungsbericht aus der BAZ

Alles ist bereit für das Crossklinik Tennis-Open

Basel. Unmengen an Änderungen mussten die Verantwortlichen des Internationalen Crossklinik Tennis-Open, das morgen beginnt und bis Pfingstmontag dauert, nicht vornehmen – schliesslich ist es auch schon der 14. Anlass, der durchgeführt wird. Ein Event, der so viel Akzeptanz geniesst, dass nicht an vielen Stellschrauben gedreht werden muss. Dennoch bleibt nicht alles beim Alten. Kurt Schudel (74), lange Jahre das Gesicht des Turniers, überträgt immer mehr Verantwortung seinem Sohn Steven (40), der den Anlass bestens kennt. Das dürfte reibungslos funktionieren, schliesslich war er zuerst als Spieler im Einsatz und später als Helfer in die Organisation und Durchführung involviert. Steven Schudel sagt dann auch: «Grossartiges haben wir nicht geändert. Ich kann aber sagen, dass es immer mehr Helfer bedarf.»

Das bedeute zwar mehr Arbeit, sei aber ein tolles Zeichen, dass der Pfingstcup weiterhin sehr beliebt sei. Auf die diesjährige Ausgabe blickt der Tennislehrer voraus: «Selbst wenn es regnen sollte, haben wir mehr Möglichkeiten, die Partien wenn nötig in die Halle zu verschieben. Das sind wichtige Verbesserung.» Mit einer Tatsache ist er aber nicht ganz glücklich: Dass sich im N1/R2-Tableau der Frauen viele gute Spielerinnen aus der Region nicht angemeldet haben: «Ich weiss auch nicht, warum das bei den Herren besser klappt. Es wäre doch schön, wenn sich diese den Zuschauern und auch möglichen Sponsoren präsentieren würden.» Steven Schudels Bedauern ist verständlich, das mit insgesamt 30 000 Franken dotierte Turnier bietet eine anständige Entlöhnung, und die Verantwortlichen haben den Beweis erbracht, sich gut um ihre Teilnehmer zu kümmern. Die Zahl der Anmeldungen ist dennoch erfreulich: 193 Männer und 97 Frauen haben sich eingeschrieben. Kurt Schudel sagt: «Wenn der Interclub wegen des Wetters nicht vom letzten auf dieses Wochenende verschoben worden wäre, hätten wir einen neuen Rekord vermelden können.» Aus diesem Grund hätten sich 70 Spieler wieder ausgeschrieben. Topgesetzt bei den Männern ist Schweizer Meister Sandro Ehrat (N1/4) und bei den Frauen Ganna Poznikhirenko (N1/8) aus der Ukraine. Gespielt wird an vier Standorten: auf den Plätzen des BLTC im Gundeli und der Old Boys auf der Schützenmatte sowie auf den Anlagen des TC Riehen und des Tennis an der Birs (TAB) in Aesch. Hält das Wetter nicht, wird auf Tennishallen in Allschwil, Aesch, Lörrach und Grenzach ausgewichen. Wer sich insbesondere für Ronald Agenor interessiert, kann den Haitianer am Samstag um 11 Uhr in Riehen spielen sehen und – falls er seine Auftaktpartie gewinnt – am selben Tag um 18.30 Uhr auf der Anlage des BLTC. Eine andere Möglichkeit, mit Ronald Agenor in Kontakt zu treten, gibt es bald: Vom 28. Mai bis 8. Juni bietet die Frohnatur Tenniscamps im TC Reinacherheide für jedermann an (Anmeldungen an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). sb

www.int.crossklinikcup.ch

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17.05.2018 | Sport. | Seite 36

2017-06-06 Beitrag Telebasel

Basel

Spiel, Satz und Sieg am Internationalen Crossklinik Tennis Open

Tennis mal nicht in der St. Jakobshalle, sondern auf dem BLTC Platz im Gundeli: Über Pfingsten hat das Internationale Crossklinik Tennis Open stattgefunden. Regio-Reporter Luca La Rocca hat sich unter die Spieler und Veranstalter gemischt.

Spieler aus der ganzen Welt nahmen am Internationalen Crossklinik Tennis Open teil. Das Spezielle: Es gibt keine Schiedsrichter. Turnierdirektor Kurt Schudel erklärt, dass dieses Turnier in der Schweiz einzigartig sei. Der Jugend würde an diesem Turnier die Möglichkeit geboten, sich mit Gegnern zu messen, gegen die sie ansonsten erst in einigen Jahren antreten könnten. «Nicht alle sind damit einverstanden», dass es keine Schiedsrichter gibt, sagt Schudel. Für den Turnierdirektor sei fairer Sport, wenn sich die Teilnehmer auf dem Platz, aber auch neben dem Platz respektieren. Man könne miteinander über Punkte diskutieren.

Annabel Schön aus Zürich ist am Turnier, «um Erfahrungen zu sammeln». Es mache ihr Spass andere zu sehen. Gian Jenny ist leider schon ausgeschieden, aber er sei froh, die Erfahrung gemacht zu haben: «Es war ein cooler Match.»

Mehr zum Internationalen Crossklinik Tennis Turnier sehen Sie oben im Video.

 

https://telebasel.ch/2017/06/06/spiel-satz-und-sieg-crossklinik-tennis-open