2017-06-02 Zeitungsbericht aus der BZ

CROSSKLINIK OPEN

 

Hochkarätiges Teilnehmerfeld in Basel

von Fabio Baranzini — Nordwestschweiz

 

Titelverteidiger Robin Roshardt.

© Fabio Baranzini

 

Am Crossklinik Tennis Open in Basel treten am 

Pfingstwochenende mehr als 300 Spielerinnen und Spieler

aus 19 Ländern an. Gekämpft wird um ein Gesamtpreisgeld von über 30 000 Franken.

 

Kurt und Steven Schudel haben es auch in diesem Jahr wieder 

geschafft. Die beiden Organisatoren dürfen sich auch bei der 13.

Ausgabe des internationalen Crossklinik Tennis Open in Basel über

die Teilnahme von mehr als 300 Spielerinnen und Spielern freuen.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Teilnehmerzahl. Aber das Beste ist,

dass in diesem Jahr mehr als die Hälfte aller Teilnehmer Juniorinnen

und Junioren sind, die die Chance nutzen wollen, sich mit den

Erwachsenen zu messen. Das ist wahnsinnig toll“, freut sich Kurt Schudel.

 

160 Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspieler sind es insgesamt, die über

Pfingsten versuchen werden, dem einen oder anderen arrivierten Spieler ein

Bein zu stellen. Das wird allerdings kein einfaches Unterfangen, denn die

Konkurrenz ist in allen Kategorien sehr gross. „Was die Dichte der

Teilnehmerfelder angeht, hatten wir noch selten ein so ausgeglichenes

Turnier wie in diesem Jahr. Das Niveau ist enorm hoch“, sagt Kurt Schudel.

 

Vorjahresfinalisten und Davis-Cup-Spieler

Aus insgesamt 19 verschiedenen Ländern – darunter auch Nationen aus

Südamerika, Asien und Australien – stammen die Spielerinnen und Spieler,

die in den nächsten Tagen auf den Sandplätzen des TC Old Boys Basel und

des Basler LTC auflaufen und um das Gesamtpreisgeld von mehr als

30'000 Franken spielen. Nicht weniger als sieben N1-Spieler figurieren

im Teilnehmerfeld der Männer. Zu den heissen Titelkandidaten zählt dabei

sicherlich der Franzose Romain Jouan (N1, 6). Die 31-jährige Turniernummer

eins ist ein Spezialist für Preisgeldturniere und hat das Basler Publikum

mit seiner Finalteilnahme im Vorjahr begeistert. Auch Titelverteidiger

Robin Roshardt (N2, 11) aus Zürich gehört zu den Titelanwärtern. Doch die

beiden sind längst nicht die einzigen hochkarätigen Spieler im Tableau.

Ebenfalls am Start sind die beiden bolivianischen Davis Cup Spieler

Federico Zeballos (N1, 6) und Hugo Dellien (N1, 7), sowie der Ecuadorianer

Gonzalo Escobar, der aktuell als Nummer 229 der Welt geführt wird.

 

Zweifache WTA-Turniersiegerin

Auch in der Frauenkonkurrenz ist das Niveau der teilnehmenden Spielerinnen

mehr als beachtlich. Top gesetzt ist die Amerikanerin Jennifer Eile (N1, 5)

vor der Ukrainerin Anastasiya Vasylyeva, die vor drei Jahren bereits einmal

die Nummer 129 der Welt war. Eine interessante Spielerin ist auch

Greta Arn (N2, 15), die an Position acht gesetzt ist. Die mittlerweile

38-jährige Ungarin war 2011 die Nummer 40 der Welt und hat auf der WTA-Tour

zwei Turniersiege feiern können. „Ich bin sehr gespannt, wie gut sie noch

spielt und ob sie die jüngere Konkurrenz noch immer im Griff hat“,

so Kurt Schudel. Die nominell stärkste Schweizerin ist Vorjahressiegerin

Nina Stadler (N2, 16).