2018-05-17 Zeitungsbericht aus der BAZ

Alles ist bereit für das Crossklinik Tennis-Open

Basel. Unmengen an Änderungen mussten die Verantwortlichen des Internationalen Crossklinik Tennis-Open, das morgen beginnt und bis Pfingstmontag dauert, nicht vornehmen – schliesslich ist es auch schon der 14. Anlass, der durchgeführt wird. Ein Event, der so viel Akzeptanz geniesst, dass nicht an vielen Stellschrauben gedreht werden muss. Dennoch bleibt nicht alles beim Alten. Kurt Schudel (74), lange Jahre das Gesicht des Turniers, überträgt immer mehr Verantwortung seinem Sohn Steven (40), der den Anlass bestens kennt. Das dürfte reibungslos funktionieren, schliesslich war er zuerst als Spieler im Einsatz und später als Helfer in die Organisation und Durchführung involviert. Steven Schudel sagt dann auch: «Grossartiges haben wir nicht geändert. Ich kann aber sagen, dass es immer mehr Helfer bedarf.»

Das bedeute zwar mehr Arbeit, sei aber ein tolles Zeichen, dass der Pfingstcup weiterhin sehr beliebt sei. Auf die diesjährige Ausgabe blickt der Tennislehrer voraus: «Selbst wenn es regnen sollte, haben wir mehr Möglichkeiten, die Partien wenn nötig in die Halle zu verschieben. Das sind wichtige Verbesserung.» Mit einer Tatsache ist er aber nicht ganz glücklich: Dass sich im N1/R2-Tableau der Frauen viele gute Spielerinnen aus der Region nicht angemeldet haben: «Ich weiss auch nicht, warum das bei den Herren besser klappt. Es wäre doch schön, wenn sich diese den Zuschauern und auch möglichen Sponsoren präsentieren würden.» Steven Schudels Bedauern ist verständlich, das mit insgesamt 30 000 Franken dotierte Turnier bietet eine anständige Entlöhnung, und die Verantwortlichen haben den Beweis erbracht, sich gut um ihre Teilnehmer zu kümmern. Die Zahl der Anmeldungen ist dennoch erfreulich: 193 Männer und 97 Frauen haben sich eingeschrieben. Kurt Schudel sagt: «Wenn der Interclub wegen des Wetters nicht vom letzten auf dieses Wochenende verschoben worden wäre, hätten wir einen neuen Rekord vermelden können.» Aus diesem Grund hätten sich 70 Spieler wieder ausgeschrieben. Topgesetzt bei den Männern ist Schweizer Meister Sandro Ehrat (N1/4) und bei den Frauen Ganna Poznikhirenko (N1/8) aus der Ukraine. Gespielt wird an vier Standorten: auf den Plätzen des BLTC im Gundeli und der Old Boys auf der Schützenmatte sowie auf den Anlagen des TC Riehen und des Tennis an der Birs (TAB) in Aesch. Hält das Wetter nicht, wird auf Tennishallen in Allschwil, Aesch, Lörrach und Grenzach ausgewichen. Wer sich insbesondere für Ronald Agenor interessiert, kann den Haitianer am Samstag um 11 Uhr in Riehen spielen sehen und – falls er seine Auftaktpartie gewinnt – am selben Tag um 18.30 Uhr auf der Anlage des BLTC. Eine andere Möglichkeit, mit Ronald Agenor in Kontakt zu treten, gibt es bald: Vom 28. Mai bis 8. Juni bietet die Frohnatur Tenniscamps im TC Reinacherheide für jedermann an (Anmeldungen an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). sb

www.int.crossklinikcup.ch

Download als PDF: hier

17.05.2018 | Sport. | Seite 36