2009-05-29-1 Zeitungsbericht aus der BAZ

5. Crossklinik Pfingstcup

Was? Der bisherige Grand Casino Pfingstcup heisst neu Crossklinik Pfingstcup. Das Turnier, für das sich
157 Männer und 76 Frauen eingeschrieben haben, ist mit 20 000 Franken dotiert. Gespielt wird in je zwei
Männer- und zwei Frauenkonkurrenzen (N1/R2 und R2/R6). – Aus den Gesetztenlisten.
Männer N1/R2: 1 Theodor Craciun Dacian (Swiss-Tennis-Ranking 5), 2 Cristian Villagran (6),
3 Robin Roshardt (7), 4 Mathieu Guenat (11), 5 Frédéric Nussbaum (12), 6 Yannick Thomet (13), 
7 Mario Eckardt (20), 8 Leonel Alberti (20). – Frauen N1/R2: 1 Gaëlle Widmer (6), 2 Céline Cattaneo (9), 
3 Xenia Knoll (15), 4 Karin Hechenberger (16). – Männer R2/R6: 1 Celien Roschi, 2 Severin Lendi. – 
Frauen R2/R6: 1 Vanessa Imhof, 2 Sara Müller.
Wann? Freitag (ab 14.30 Uhr; 16 Uhr/ BLTC: Danilo Casanova–Pascal Diemand und Michael Koran–Basile Page; 
17.30 Uhr/Schänzli: Peter Frey–Patrick Käser; 19 Uhr/BLTC: Tina Schmassmann– Natalja Kamenschikowa),
Samstag (ab 8.30 Uhr), Sonntag (ab 10 Uhr), Montag (ab 9 Uhr Halbfinals, ab 13 Uhr Finals).
Wo? Auf den Plätzen der Clubs BLTC (Margarethenpark), Schänzli (St. Jakob) und Helvetia (Bachgraben).

2008-05-15 Zeitungsbericht aus der BAZ

Gut mit Hut tut Gutes

Historischer Moment: Davidoff-Swiss-Indoors-Boss Roger Brennwald übergibt auf dem Centre Court des BLTC Grand-Casino- Pfingstcup-Sieger Yannick Thomet die Wildcard für sein Qualifying – zur immensen Freude von Kurt Schudel, seinem einstigen engen Mitarbeiter.

Huch, wer steht denn da in der Basler Innenstadt und rockt auf der Gitarre wie einst Elvis Presley? Ein Eishockeyaner des EHC Basel, der noch etwas Aufmerksamkeit erhaschen will mit einem Abstiegsblues? Ein alter Schnitzelbänkler, der seine Verse noch einmal zum Besten geben will, obwohl es längst Mai ist? Oder ein auf Medikamente gesetzter Mitt-Dreissiger, der den Wunsch hat, das Kammerorchester zu belästigen? Vergessen Sie es – der Herr mit Hut heisst Gut. Das heisst nicht, dass immer alles gut ist, was Gut tut, diesmal war es aber so, denn Herr Gut, gerne Oliver genannt, hat seine Herzensdame Doris geehelicht. Bevor er dies tun durfte, wetzte der Kollege von der baz-Sportredaktion mit Instrument bewaffnet durch die Stadt, trank den ganzen Abend nur Isostar und hofft ganz fest, dass oben stehendes Paparazzi-Bild niemals den Weg in die Klatschpresse findet. Was hiermit der Fall ist. Viel Glück den Turteltäubchen wünschtPeer Pleks

2008-05-10 Zeitungsbericht aus der BAZ

«Rentner» traut sich was zu

Tennis: Ivo Heuberger siegt standesgemäss

Yann Marti verletzt. Abgesehen von der kurzfristigen Absage des als Nummer 2 gesetzten Yann Marti ist die vierte Auflage 
des Grand Casino Pfingst-Cups gestern bei perfekten Bedingungen gut in Gang gekommen. Der 20-jährige Romand vom TC Montreux,
Vorjahresfinalist, beklagt eine Armverletzung, an der er schon länger leidet.

Als erster der 16 Gesetzten im sehr gut besetzten 64er Haupttableau qualifizierte sich Ivo Heuberger (Nr. 15) für die 
zweite Runde. Der 32-Jährige zeigte beim 6:1, 6:2 gegen den exakt 101 Positionen hinter ihm geführten Dimitri Bretting (Nr. 138),
dass er das Tennis spielen nicht verlernt hat.

Der ehemalige Davis-Cup-Spieler, in seinen besten Zeiten mal 102. der ATP (Mai 2002), findet Gefallen am Turnier auf der 
Anlage des BLTC, wo er einst NLA-Interclub spielte (und Meister wurde). «So ehrgeizig wie früher bin ich nicht mehr, aber 
ich hoffe schon auf ein paar Matches», sagte Heuberger. Er denkt, ein Vorstoss in den Final (Pfingstmontag) sei möglich. 
Scherzend meinte er, «sechs Matches in vier Tagen sind auch für einen Rentner machbar».

Gut angefangen hat das hochkarätige Turnier auch für einige Regionale. Den bemerkenswertesten Sieg errang Oliver Bühler (Nr. 103)
mit dem 7:5, 5:7, 6:4 gegen Luca Roshardt (45). Ebenfalls weiter sind Jessica Anner (nun wohl gegen die topgesetzte Martina Erceg),
Riad Sawas (Nr. 8) und Mario Eckardt. BC

2008-05-13 Zeitungsbericht aus der BAZ

Verdienter Sieg für starken Thomet

Ein Jurassier gewinnt das stark besetzte Basler Pfingstturnier
THOMAS WIRZ
Yannick Thomet und Marina Novak holten sich das erste Preisgeld beim mit insgesamt 20 000 Franken dotierten
4. Grand-Casino-Pfingst-Cup. Prachtvolles Pfingstwetter, von Beginn weg hochklassiger Tennissport und ein Männerfinal,
der vom Niveau her die Erwartungen des zahlreichen Publikums zu erfüllen wusste: Der 4. Grand-Casino-Pfingst-Cup auf 
der BLTC-Anlage im Margarethenpark war in jeder Hinsicht ein Erfolg.

Derweil sich bei den Männern in der unteren Tableauhälfte nicht unerwartet Ivo Heuberger durchsetzte, gewann oben
in der Vorschlussrunde nicht der topgesetzte Pole Michal Przysiezny (ATP 409), sondern der als Nummer drei gesetzte 
Yannick Thomet. Der 20-jährige Jurassier rang die frühere ATP-Nummer 190 mit 2:6, 6:4, 7:5 nieder und holte sich 
damit das wertvollste Resultat seiner noch jungen Karriere. Seine glänzende Form vermochte die aktuelle Nummer 15 des
Swiss-Tennis-Rankings keine zwei Stunden später dann auch im Final zu bestätigen. Dank der gestern fast perfekt 
funktionierenden Vorhand dominierte er Routinier Heuberger vor allem im ersten Satz klar. Der 32-jährige Ostschweizer,
der lange Jahre zum Schweizer Daviscup-Kader zählte, hielt im zweiten Durchgang zwar besser mit, konnte indes seine 
Chancen nicht nutzen.

Sehr Konstant. «Ich bin selbst überrascht, wie konstant ich an diesem Turnier gespielt habe. Normalerweise ist just 
die Konstanz nicht meine Stärke», erklärte der Romand nach dem Erfolg, der ihm 3000 Franken Preisgeld und eine Wildcard 
fürs Qualifikationsturnier der Davidoff Swiss Indoors 2008 einbringt. Thomets Ziel in diesem Jahr ist eine namhafte 
Verbesserung in der Weltrangliste. Von der ATP-Position 960 will er sich unter die ersten 500 vorarbeiten. «Das Hauptproblem 
auf dem Weg nach oben ist, dass ich keinen persönlichen Coach habe. Das kann ich mir schlicht nicht leisten», 
meinte die Nachwuchshoffnung aus Moutier.

Von den regionalen Spitzenspielern hielt sich Stefan Kilchhofer in dem mit 43 N-Klassierten sehr starken Feld erwartungsgemäss 
am besten. Der als Nummer sieben gesetzte Sissacher überzeugte in seinen ersten Matches und hatte auch im Viertelfinal gegen 
Turnierfavorit Przysiezny seine Chancen. Weil er im ersten Satz aber eine 4:2-Führung und einen Breakball zum 5:2 nicht nutzen 
konnte, blieb er mit 4:6, 3:6 dann doch ohne echte Siegchance.

Bei den Frauen gewann die als Nummer fünf gesetzte Marina Novak gegen die positiv überraschende Tina Schmassmann 
(die Tessinerin mit Basler Wurzeln war als Nummer 72 des Rankings nicht mal gesetzt) mit 6:0, 6:3 zu klar, als dass 
Spannung aufgekommen wäre. Der sehr deutliche Finalsieg war insofern überraschend, als die Turniersiegerin schon am 
Morgen beim 4:6, 7:6, 7:6-Marathonerfolg über Milica Tomic über drei Stunden auf dem Platz gestanden hatte.

2008-05-09 Zeitungsbericht aus der BAZ

3000 Franken und ein Indoors-Start

Tennis: Der 4. Grand Casino Pfingst-Cup ist ausserordentlich gut besetzt
Beat Caspar

Auf hochklassiges Tennis muss nicht verzichten, wer am langen Wochenende in Basel bleibt. 60 Namen aus den Top 100 von Swiss Tennis 
estreiten den mit 20 000 Franken dotierten Grand Casino Pfingst Cup.

Die Organisatoren, Hansruedi Baumann und Kurt Schudel, sind stolz. Die vierte Auflage ihres Grand Casino Pfingst Cups dürfte die 
beste werden, die es je gab. Erstens war das Teilnehmerfeld qualitativ und quantitativ nie besser. Zweitens gibt es mehr Preisgeld 
denn je (in den Haupt-Events 3000 Franken für den Sieger, 2200 für die Siegerin). Drittens sind diesmal perfekte Tage angesagt,
nachdem an den verregneten Pfingsten 2007 am Ende in die Halle ausgewichen werden musste.

Darf den günstigen Sommerwetterprognosen geglaubt werden, muss diesmal nicht plötzlich Umgebung und Belag gewechselt werden. 
Passend war der Titelkampf in der Halle allerdings insofern, als dass die Finalisten nicht nur um das erste Preisgeld spielten,
sondern auch um die von Roger Brennwald für den Sieger offerierte Wildcard für die Qualifikation der Davidoff Swiss Indoors 2007.
Fabian Rötschi (2) nutzte mit seinem 7:6, 6:3 gegen Yannick Marti (8) die Gelegenheit, scheiterte fünf Monate später beim 
Grossanlass in der St. Jakobshalle dann freilich in der ersten Runde. Besser hatte es Vorgänger Mathieu Guenat gemacht. Der Romand 
hatte 2006 Brennwalds ersten Wildcard-Preis mit Siegen gegen den Kroaten Sasa Tuksar und den Deutschen Michael Berrer mit dem 
Vorstoss in die dritte Runde der Qualifikation mehr als gerechtfertigt. Auch wenn die beiden letzten Sieger diesmal nicht dabei sind,
der Sieger 2008 wird sich Chancen ausrechnen, am Wochenende des 18./19. Oktober den einen oder anderen Match zu gewinnen.

Bestimmt wäre das der Fall, wenn die Nummer eins des Turniers den Titel holen sollte. Der 24-jährige Pole Michal Przysiezny aus Wroclaw,
seit 2001 Profi, nimmt im ATP-Ranking gegenwärtig zwar «nur» Rang 409 ein, doch vor gut einem Jahr stand er auf Platz 190, was zeigt,
welches Potenzial in ihm steckt. Ob er sich gegen die starke Konkurrenz mit insgesamt 43 national klassierten Spielern 
(31 aus den Top 100 von Swiss Tennis) behaupten kann, muss sich erst noch weisen. Zu einem interessanten Herausforderer könnte 
Stefan Kilchhofer (Nr. 7) in den Viertelfinals werden. Der Sissacher ist der Höchstklassierte eines guten Dutzends Regionaler 
im Haupt-Event. Naturgemäss stärker lokal geprägt ist das R2/R6-Turnier. National einmalig ist, dass das Siegpreisgeld beim 
R2-Turnier 1000 Franken beträgt.

Heuberger nimmt auch teil. Bekanntester Name im Feld ist Ivo Heuberger. Der ehemalige Schweizer Davis-Cup-Spieler (und heutige Ausrüster)
ist als 37. des Rankings von Swiss Tennis zwar nur als Nummer 15 gesetzt, doch für einen Halbfinal (gegen den letztjährigen Finalisten 
Yannick Marti?) ist er allemal gut. Heuberger nimmt das Turnier ernst und ist schon heute Freitag im Einsatz, ab 17.30 Uhr auf dem 
BLTC-Areal, dem Zentrum des Anlasses mit den Plätzen der Tennisclubs Schänzli und Helvetia als Satelliten.

Sind bei den Männern viele Routiniers am Start, so dominiert bei den Frauen die Jugend. 26 der 41 Teilnehmerinnen weisen Jahrgang 1990 
und jünger auf. Die als Nummer zwei gesetzte Vorjahressiegerin Muriel Wacker ist 17-jährig, die einen Rang höher stehende Martina Erceg
ein Jahr älter.