2008-05-10 Zeitungsbericht aus der BAZ

«Rentner» traut sich was zu

Tennis: Ivo Heuberger siegt standesgemäss

Yann Marti verletzt. Abgesehen von der kurzfristigen Absage des als Nummer 2 gesetzten Yann Marti ist die vierte Auflage 
des Grand Casino Pfingst-Cups gestern bei perfekten Bedingungen gut in Gang gekommen. Der 20-jährige Romand vom TC Montreux,
Vorjahresfinalist, beklagt eine Armverletzung, an der er schon länger leidet.

Als erster der 16 Gesetzten im sehr gut besetzten 64er Haupttableau qualifizierte sich Ivo Heuberger (Nr. 15) für die 
zweite Runde. Der 32-Jährige zeigte beim 6:1, 6:2 gegen den exakt 101 Positionen hinter ihm geführten Dimitri Bretting (Nr. 138),
dass er das Tennis spielen nicht verlernt hat.

Der ehemalige Davis-Cup-Spieler, in seinen besten Zeiten mal 102. der ATP (Mai 2002), findet Gefallen am Turnier auf der 
Anlage des BLTC, wo er einst NLA-Interclub spielte (und Meister wurde). «So ehrgeizig wie früher bin ich nicht mehr, aber 
ich hoffe schon auf ein paar Matches», sagte Heuberger. Er denkt, ein Vorstoss in den Final (Pfingstmontag) sei möglich. 
Scherzend meinte er, «sechs Matches in vier Tagen sind auch für einen Rentner machbar».

Gut angefangen hat das hochkarätige Turnier auch für einige Regionale. Den bemerkenswertesten Sieg errang Oliver Bühler (Nr. 103)
mit dem 7:5, 5:7, 6:4 gegen Luca Roshardt (45). Ebenfalls weiter sind Jessica Anner (nun wohl gegen die topgesetzte Martina Erceg),
Riad Sawas (Nr. 8) und Mario Eckardt. BC

2008-05-09 Zeitungsbericht aus der BAZ

3000 Franken und ein Indoors-Start

Tennis: Der 4. Grand Casino Pfingst-Cup ist ausserordentlich gut besetzt
Beat Caspar

Auf hochklassiges Tennis muss nicht verzichten, wer am langen Wochenende in Basel bleibt. 60 Namen aus den Top 100 von Swiss Tennis 
estreiten den mit 20 000 Franken dotierten Grand Casino Pfingst Cup.

Die Organisatoren, Hansruedi Baumann und Kurt Schudel, sind stolz. Die vierte Auflage ihres Grand Casino Pfingst Cups dürfte die 
beste werden, die es je gab. Erstens war das Teilnehmerfeld qualitativ und quantitativ nie besser. Zweitens gibt es mehr Preisgeld 
denn je (in den Haupt-Events 3000 Franken für den Sieger, 2200 für die Siegerin). Drittens sind diesmal perfekte Tage angesagt,
nachdem an den verregneten Pfingsten 2007 am Ende in die Halle ausgewichen werden musste.

Darf den günstigen Sommerwetterprognosen geglaubt werden, muss diesmal nicht plötzlich Umgebung und Belag gewechselt werden. 
Passend war der Titelkampf in der Halle allerdings insofern, als dass die Finalisten nicht nur um das erste Preisgeld spielten,
sondern auch um die von Roger Brennwald für den Sieger offerierte Wildcard für die Qualifikation der Davidoff Swiss Indoors 2007.
Fabian Rötschi (2) nutzte mit seinem 7:6, 6:3 gegen Yannick Marti (8) die Gelegenheit, scheiterte fünf Monate später beim 
Grossanlass in der St. Jakobshalle dann freilich in der ersten Runde. Besser hatte es Vorgänger Mathieu Guenat gemacht. Der Romand 
hatte 2006 Brennwalds ersten Wildcard-Preis mit Siegen gegen den Kroaten Sasa Tuksar und den Deutschen Michael Berrer mit dem 
Vorstoss in die dritte Runde der Qualifikation mehr als gerechtfertigt. Auch wenn die beiden letzten Sieger diesmal nicht dabei sind,
der Sieger 2008 wird sich Chancen ausrechnen, am Wochenende des 18./19. Oktober den einen oder anderen Match zu gewinnen.

Bestimmt wäre das der Fall, wenn die Nummer eins des Turniers den Titel holen sollte. Der 24-jährige Pole Michal Przysiezny aus Wroclaw,
seit 2001 Profi, nimmt im ATP-Ranking gegenwärtig zwar «nur» Rang 409 ein, doch vor gut einem Jahr stand er auf Platz 190, was zeigt,
welches Potenzial in ihm steckt. Ob er sich gegen die starke Konkurrenz mit insgesamt 43 national klassierten Spielern 
(31 aus den Top 100 von Swiss Tennis) behaupten kann, muss sich erst noch weisen. Zu einem interessanten Herausforderer könnte 
Stefan Kilchhofer (Nr. 7) in den Viertelfinals werden. Der Sissacher ist der Höchstklassierte eines guten Dutzends Regionaler 
im Haupt-Event. Naturgemäss stärker lokal geprägt ist das R2/R6-Turnier. National einmalig ist, dass das Siegpreisgeld beim 
R2-Turnier 1000 Franken beträgt.

Heuberger nimmt auch teil. Bekanntester Name im Feld ist Ivo Heuberger. Der ehemalige Schweizer Davis-Cup-Spieler (und heutige Ausrüster)
ist als 37. des Rankings von Swiss Tennis zwar nur als Nummer 15 gesetzt, doch für einen Halbfinal (gegen den letztjährigen Finalisten 
Yannick Marti?) ist er allemal gut. Heuberger nimmt das Turnier ernst und ist schon heute Freitag im Einsatz, ab 17.30 Uhr auf dem 
BLTC-Areal, dem Zentrum des Anlasses mit den Plätzen der Tennisclubs Schänzli und Helvetia als Satelliten.

Sind bei den Männern viele Routiniers am Start, so dominiert bei den Frauen die Jugend. 26 der 41 Teilnehmerinnen weisen Jahrgang 1990 
und jünger auf. Die als Nummer zwei gesetzte Vorjahressiegerin Muriel Wacker ist 17-jährig, die einen Rang höher stehende Martina Erceg
ein Jahr älter.

2007-05-24-2 Zeitungsbericht aus der BAZ

Ein Tennisjunior mit Ambitionen 
Michael Moran geniesst beim Grand Casino Pfingst-Cup Heimrecht 
Der 16-jährige Michael Koran ist einer von 20 regionalen Spitzenkräften, die beim start besetzten
3. Grand Casino Pfingst-cup zumindest die erste Runde überstehen wollen.

Er ist einer der Jungen, die es im Tennis zu etwas bringen wollen. Michael Koran ist 16, gegenwärtig
R1-klassiert und die nationale Nummer 10 seines Jahrgangs (1991). Seit letzten Sommer ist er Absolvent einer 
Sportklasse im Gym Bäumlihof und hat seither deutliche Fortschritte erzeilt. Die Nachwuchshoffnung des 
Basler LTC trainiert täglich zwei Stunden und bestreitet an den Wochenenden meistens ein Turnier. 
In den letzten Wochen stand die Interclubmeisterschaft mit dem NLC-Team des BLTC auf dem Programm 
heute Samstag (11.30 Uhr, BLTC) will er am 3. Grand Casino Pfingst-Cup möglichst eine Überraschung liefern.
Ein Sieg über Lars Weilmann, Nr. 130 von Swiss Tennis, wäre Korans zweites N4-Resultat, käme angesichts
des Klassefeldes im N1/R2-Männerevent einem Exploit gleich. Ich fühle mich gut in Form, auch wenn ich im
Interclub zuletzt nur ein Mal gewonnen und zwei Mal verloren habe. meinte der Schüler von Vito Gugolz gestern
zum aktuellen Formstand.
ERSTE INTERNATIONALE VERLEICHE. Seit Januar nimmt der BLTC-Junior auch an internationalen U16-Turnieren
teil. Ich bin im European U16-Ranking als Nummer 310 im Moment noch nirgendwo, aber ich habe ja auch erst 
drei Turniere bestritten. Ich habe jeweils ganz gut mithalten können, auch wenn das Niveau natürlich ein ganz 
anderes ist als etwa an regionalen Anlässen, erklärte der Gymnasiast zu den ersten internationalen Versuchen
Derweil die kurzfristigen Vorgaben nun vor allem ein gutes Abschneiden an den nationalen Juniorenmeisterschaften
im Juli und die Aufnahme in die nationale Rangliste im Herbst beinhalten, will sich Koran bei den längerfristigen
Zielen noch nicht festlegen. Er wolle sicher die Matura machen uns sich bis dann im Sport stetig verbessern.
Wenn es im Tennis richtig gut laufe, könne er sich nach Schulabschluss einen Versuch als Profi durchaus vorstellen
Neben Koran vertreten weitere 19 Kräfte die regionale Spitze an dem mit total 15 000 Franken Preisgeld dotierten
Internationelen Pfingstturnier. Auch wenn alle einen Exploit anstreben mit dem besonderen Siegerpreis im Männertableau
darf niemand kokettieren. Der Turniergewinner erhält wie vor Jahresfrist eine Wildcard für das Qualifikationsturnier
der Davidoff Swiss Indoors, undda wird gewiss kein Lokaler mitreden können. Mit acht Mann aus den Top-30 von
Swiss Tennis ist der Grand Casino-Cup ganz einfach zu starkt besetzt.

2007-05-26 Zeitungsbericht aus der BAZ

Rötschi erhält Wild Card / Sehenswertes Tennis beim Grand-Casino-Pfingst-Cup 
Rötschi erhält Wild Card Sehenswertes Tennis beim Grand-Casino-Pfingst-Cup
THOMAS WIRZ: Fabian Rötschi und Muriel Wacker heissen die Sieger des Grand-Casino-Pfingst-Cups. 
Von der regionalen Spitze gelang Jessica Anner mit dem Vorstoss in die Viertelfinals das beste Resultat.
Tennis der regionalen Spitzenklasse bei leider zum Schluss miserablen äusseren Bedingungen: 
Weil es am gestrigen Finaltag regnete, mussten Halbfinals und Final des 18. Grand-Casino-Pfingst-Cups in der Halle 
ausgetragen werden. Dem Niveau der beiden N1/R1-Endspiele tat dies keinen Abbruch.
Der Männerfinal zwischen dem als Nummer 2 gesetzten Fabian Rötschi und Yann Marti (Nr. 8) geriet zur erwartet 
ausgeglichenen Angelegenheit. Der 27-jährige Rötschi, der vor knapp zwei Jahren seine Profikarriere (sein bestes 
Ranking war ATP 700) aufgab, setzte sich mit 7:6, 6:4 knapp durch und erhielt nebst dem Siegpreisgeld von 2000 Franken 
als spezielle Belohnung auch die begehrte Wild Card für das Qualifikationsturnier der Davidoff Swiss Indoors 2007.
Ich bin stolz, dass ich das gut besetzte Feld hier gemeistert habe. Und auch wenn ich im Tennis keine grossen Ziele 
mehr habe, so freue ich mich auf die Teilnahme an den Swiss Indoors, meinte der glückliche Sieger des nationalen Turniers.
Der frühere NLA-Interclubspieler des TC Old Boys durfte sich auch deshalb über den Erfolg freuen, weil er sich sowohl im 
Viertel- wie im Halbfinal nach drei hartumkämpften Sätzen durchgesetzt hatte.
Von den regionalen Spitzen- spielern erreichte Linus Zweifel (allerdings auch dank einem Forfait- sieg über N3-Spieler Cucuz)
als Ein- ziger die Achtelfinals. Derweil Oliver Bühler als der auf dem Papier Beste der Lokalen nach dem 4:6, 7:5, 7:5 gegen
Joel Stadelmann gegen Agustin Garizzio chancenlos blieb, hielt sich sein Bruder Steven gegen Mario Eckardt, die Nummer 1 des 
organisierenden BLTC, beachtlich und verlor erst nach drei umkämpften Sätzen.
Anner überzeugt. Das beste Resultat des Basler Traditionsanlasses aus regionaler Sicht gelang indes Jessica Anner. 
Die OB-Spielerin bezwang mit Jessica Kunzelmann (Nummer 45 der Rangliste) und der nationalen Topjuniorin Mateja Kraljevic (25)
zwei besser klassierte Spielerinnen und musste sich erst im Viertelfinal von Stephanie Theiler › sie hatte zuvor die 
topgesetzte Beti Sekulovic verabschiedet › geschlagen geben. Zu Siegerehren in den beiden zumindest bei den Herren (50 Teilnehmer)
ebenfalls gut besetzten R2/R6-Tableaux kamen Steven Schudel (Finalsieg gegen Michel Baumann) und Sarah Knizek.

2007-05-24-1 Zeitungsbericht aus der BAZ

Ein Hauch Swiss Indoors 
Tennis.Bei der mit acht Top-30-Spielern der Swiss-Tennis-Rangliste stark besetzten dritten Auflage 
des Grand Casino Pfingst-Cups, der von Freitagabend bis Montagnachmittag vorwiegend auf 
der Anlage des Basler LTC ausgetragen wird (Nebenschauplätze sind die TC Schänzli und Helvetia), 
geht es um mehr als insgesamt 15 000 Franken Preisgeld. Der Gewinn der Hauptkonkurrenz wird 
zusätzlich mit der Wildcard für das Davidoff Swiss Indoors belohnt.
Letztes Jahr nutzte Mathieu Guenat diese Chance. Er feierte im Qualifying des Basler
ATP-Turniers zwei Siege und avancierte zum besten Schweizer.