2021-07-15 Zeitungsbericht aus der BAZ

Auch ohne Stricker und Brunold

Tennis vom Feinsten am Crossklinik-Cup

Das Basler Tennisturnier verspricht ab heute Tennis-Leckerbissen. Angeführt vonJungtalent Jan Sebesta, sammelt nicht zuletzt die regionale Elite Erfahrungen aufinternationalem Niveau.

 

Luc Durisch

Publiziert: 15.07.2021, 07:18

https://www.bazonline.ch/tennis-vom-feinsten-am-crossklinik-cup-487611512375

 

Ist der stärkste Regionale am Crossklinik-Cup: Der Bottminger Jan Sebesta.

Foto: Urs Lindt (Freshfocus)

 

«Wir sind bereit und lassen uns auch von den mässigen Wetteraussichten nicht

verrückt machen.» Kurt Schudel, der Turniergründer des Internationalen Crossklinik-

Cups, strahlte gestern vor der 17. Ausgabe seines Basler Tennisturniers die gewohnte

Zuversicht aus. Und verwies hinsichtlich der ungewissen Witterung darauf,

dass der Spielbetrieb mit nicht weniger als 225 gemeldeten Aktiven dank Kapazitäten

in fünf bereitstehenden Hallen auch bei Regen programmgemäss durchgeführt

werden könne.

 

Dieser Spielbetrieb mit den beiden stark besetzten N1/R1-Tableaux und zwei ebenfalls

beachtlichen R2/R5-Feldern hat es einmal mehr in sich. Insbesondere das Männer-

Hauptevent mit 94 internationalen und nationalen Spitzenspielern verspricht

Tennis auf Topniveau. Wie stark das Feld trotz zwei gewichtigen Absagen – der

Schweizer Jungstar Dominic Stricker hat von Swiss Tennis eine Wildcard für das

ATP-Turnier in Gstaad erhalten, derweil der frischgebackene nationale Juniorenmeister

Mika Brunold aus Reinach an der U-18-EM in Klosters startet – ist, zeigt die

Setzliste. Angeführt wird sie vom Kroaten Matija Pecotic (ATP 356), es folgen

Franck Pepe (FRA) und die Schweizer Nachwuchshoffnung Jeffrey von der Schulenburg.

Wie dicht das Tableau besetzt ist, zeigt sich etwa daran, dass Jonas Schär als

bestandene nationale Spitzenkraft gerade noch als letzter von 16 Gesetzten figuriert.

Stärkster Regionaler ist in Abwesenheit von Yannik Steinegger und Brunold

der Bottminger Junior Jan Sebesta (N3.36), gefolgt von den weiteren lokalen N-Klas-

sierten Nikolaj Talimaa, Batiste Guerra, Raffaele Mariani, Fynn Skender, GeorgStettler, 

Julian Mordig und Nicolas Küpfer.

 

Attraktives Preisgeld

Im leicht schwächer besetzten Frauentableau dürfte die Turniersiegerin wohl ausdem Quartett Diana Marcinkevica (die Lettin wird als WTA-Nummer 283 geführt),Nina Stadler, Yasmine Mansouri (FRA) und Tina Smith (AUS) hervorgehen. Das Ge-samtpreisgeld des nach den Swiss Indoors zweitgrössten lokalen Tennisanlasses be-trägt wie vor Jahresfrist 30’000 Franken, wobei der Finalsieg 6000 (Männer) respek-tive 4200 Franken (Frauen) wert ist. Erwähnenswert ist gewiss auch, dass deroberste Podestplatz selbst in den R2/R5-Events mit generösen 1000 und 750 Fran-ken belohnt wird. «Das gibt es sonst wohl nirgendwo», merkt Turnierleiter Schudelnicht ohne Stolz an. Gespielt wird wie bislang an den vier Standorten Basler LTC,Old Boys, TC Riehen und TAB Aesch (bei Regen siehe Hallenprogramm unter www.crossklinikcup.ch).

 

Die Gesetzten der beiden N/R1-Hauptkonkurrenzen.

Männer: 1 Matija Pecotic (N1.6, KRO), 2 Franck Pepe (N1.10, FRA), 3Jeffrey von der Schulenburg (N2.12), 4 Raphael Baltensperger (N2.14), 5 Yann Marti (N2.15), 6 Henry von der Schulenburg(N2.16), 7 Federico Iannaccone (N2.16, ITA), 8 Igor Smilansky (N2.20, ISR).

 

Frauen

: 1 Diana Marcinkevica (N1.8, LAT), 2Valentina Ryser (N2.14), 3 Nina Stadler (N2.16), 4 Yasmine Mansouri (N2.19, FRA), 5 Tina Smith (N2.22, AUS), 6 KiaraCvetkovic (N2.25), 7 Sandy Marty (N2.28), 8 Ani Amsraghyan (N3.30, ARM).