2020-05-19 Zeitungsbericht aus der BAZ

Neuer Versuch im Juli

Statt an Pfingsten soll das Crossklinik Tennis Open nun vom 16. bis 19. Juli stattfinden und den Schweizer Spielern eine dringend benötigte Plattform bieten. Turnierdirektor Kurt Schudel rechnet mit einem so starken Feld wie nie zuvor.

Kurt Schudels Enthusiasmus konnte auch Corona nicht bremsen. «Schauen Sie sich die Meldeliste an», sagt der Turnierdirektor des Crossklinik Tennis Open, «wir haben bereits über 150 Anmeldungen.» Die Spieler also wären da, an ein Tennisturnier aber ist derzeit nicht zu denken. «Zurzeit müssen wir ja sogar die Besenstiele desinfizieren», sagt Schudel lachend. Der Anlass auf den Tennisplätzen des BLTC im Margarethenpark, der Old Boys, in Aesch und in Riehen hätte über Pfingsten zum 16. Mal stattfinden sollen. Die Schutzmassnahmen gegen die Ausbreitung des Virus lassen dies nun aber nicht zu. 

Absagen wollten Kurt Schudel und sein Sohn Steven, die den Anlass gemeinsam organisieren, ihr Turnier trotzdem nicht. Gerade jetzt seien die Tennisspieler auf Wettkämpfe angewiesen. «Viele müssen derzeit schauen, wie sie finanziell über die Runden kommen», sagt Kurt Schudel. Sandro Ehrat etwa, der ebenfalls für das Basler Tennisturnier gemeldet ist, hat bereits Mitte April erklärt, das Geld reiche ihm noch bis Juni. Der 29-jährige Schaffhauser ist als Nummer 393  immerhin der fünftbeste Schweizer im ATP-Ranking. 

Spielern wie Ehrat will Schudel eine Plattform bieten. Deshalb hat er das Tennis Open nun verschoben, neu soll das Turnier vom 16. bis 19. Juli stattfinden. «Der Termin ist optimal», sagt Schudel. Eine Woche vorher wird die Schweizer Junioren-Meisterschaft gespielt, eine Woche danach NLA-Interclub. «Ein Dank geht an die Veranstalter der Turniers in Marly», sagt Schudel, «diese haben ihren Anlass verschoben, um uns diesen Termin zu ermöglichen.» 

Schudel ist überzeugt, dass viele der besten Schweizer Tennisspieler den Weg nach Basel finden werden. Der Sieger kann hier immerhin 6000 Franken verdienen.  Tatsächlich finden sich in den Meldelisten bereits einige bekannte Namen. Neben Ehrat planen auch die Nachwuchshoffnungen Leandro Riedi (Nummer 11 der Junioren-Weltrangliste) und Jeffrey  Von der Schulenburg (Nummer 14) mit einem Start im Männer-Tableau. Im Frauen-Turnier wird die 19-jährige Leonie Küng (WTA 155) im Einsatz stehen.  Und auch Henri Laaksonen (ATP 137) habe sich soeben angemeldet, sagt Schudel. Er ist deshalb überzeugt: «Wir werden ein so starkes Turnier erleben wie nie zuvor.»   Fabian Löw

2019-06-12 Zeitungsbericht aus dem Bieler Tagblatt

Moning gewinnt internationales Turnier in Basel

 

Die zwölfjährige Ipsacherin Kenisha Moning hat in Basel das 15. internationale Crossklinik-Turnier in der offenen Kategorie ab der R2-Klasse in fünf Spielen ohne Satzverlust für sich entscheiden können.

Nach dem Schweizer-Meister-Titel der U12-Kategorie im letzen Sommer war dies der bislang grösste Erfolg der Spielerin des TC Schlossmatte und der Swiss Tennis Academy in Biel. Nach dem Freilos und einem ersten gewonnenen Match am Samstagnachmittag setzte sie sich im Achtel- und Viertelfinal gegen zwei bedeutend ältere Spielerinnen klar duch, bevor am Pfinstmontag zwei harte Brocken folgten: Erst Michaela Vogel, die vor 15 Jahren WTA Punkte geholt hatte und nach wie vor mit sehr viel Power Tennis spielt. 6:2 und 6:3 lautete das Verdikt. Im Final traft die Seeländerin auf die um vier Jahre ältere Ostschweizerin Nicole Zurbriggen und siegte mit 6:4 und 6:4.

In den Hauptkategorien N1/R2 setze sich der Schweizer Daviscupspieler Sandro Ehrat (Schweizer Hallenmeister in Biel 2018) in einem gut besetzen Feld druch. Das Frauenfinale bestritten eine Schwedin und einen Japanerin. Die Schweizerinnen Ylena In-Albon, die Walliserin war als Nummer 1 gesetzt, und Joanne Züger schieden vorzeitig aus.  jsb

2018-05-19 Zeitungsbericht aus der BZ

CROSSKLINIK OPEN

 

Die besten Tennisspieler der Schweiz spielen in Basel

2018-05-22 Zeitungsbericht aus der BAZ

Das Positive überwiegt

Crossklinik Open: Velotti siegt

Von Sebastian Briellmann

Basel. Es war ein langer Pfingstmontag auf den Anlagen des Basler Lawn Tennis Clubs. Erst wenige Minuten vor 19 Uhr konnte die letzte Partie des 14. Internationalen Crossklinik Tennis-Open beendet werden. Der Argentinier Agustin Velotti (ATP 601) schlug den Schweizer Yann Marti (ATP 1042) in einem ansprechenden Final letztlich klar mit 6:4, 6:3.

Dass im Gundeli überhaupt so lange Tennis gespielt wurde, hatte einen simplen Grund: Die Partien zuvor in allen Kategorien waren allesamt hart umkämpft (vgl. Service). Bestes Beispiel war auch der Final der Frauen. Die Ukrainerin Anastasya Vasylyeva (WTA 371) besiegte Diana Marcinkevica (WTA 279) aus Lettland mit 3:6, 6:4, 6:2. Es war ein Hin und Her mit vielen attraktiven Ballwechsel, die nicht selten von der 26-jährigen Vasylyeva mit listigen Stopps abgeschlossen wurde.

Agenor muss verletzt aufgeben

Turnierdirektor Kurt Schudel, 74, zog dann auch ein positives Fazit: «Mit dem Niveau bin ich genauso zufrieden wie mit den vielen Zuschauern.» Am gestrigen Finaltag waren immer um die 250 Zuschauer auf der Anlage zugegen.

Wermutstropfen gab es wenige. Schudel sagt: «Schade war, dass wir am Samstagabend wegen des Regens in die Halle ausweichen mussten.» Und auch die Rankingeinteilung hat ihn gestört: Der Sieger des zweiten Männerturniers (R2/R6), Matej Kostadinov, der in der ersten Runde Ronald Agenor bezwang – nachdem Letzterer nach zwei Sätzen (7:5, 5:7) wegen einer Verletzung aufgeben musste –, ist nach drei Jahren in Amerika nur noch ein R3-Spieler, obschon sein Niveau klar höher ist. Schudel sagt: «Eigentlich hätte er in das bessere Tableau gehört.» Wer nur solch kleine Sorgen hat, kann beruhigt die 15. Ausgabe planen.

14. Internationales Crossklinik Tennis-Open

Männer. N1/R2: Final. Agustin Velotti (N1) s. Yann Marti (N2) 6:4, 6:3. – R2/R6: Matej Kostadinov (R3) s. Leo Annicchiarico (R2) 6:1, 6:2.

Frauen. N1/R2: Anastasya Vasylyeva (N1) s. Diana Marcinkevica (N1) 3:6, 6:4, 6:2. – R2/R6: Ghada Dirninger (R2) s. Arianna Nepomuceno (R2) 6:4, 5:7, 6:2.

 

22.05.2018 | Sport. | Seite 33

 

2018-05-17 Zeitungsbericht aus der BAZ

Alles ist bereit für das Crossklinik Tennis-Open

Basel. Unmengen an Änderungen mussten die Verantwortlichen des Internationalen Crossklinik Tennis-Open, das morgen beginnt und bis Pfingstmontag dauert, nicht vornehmen – schliesslich ist es auch schon der 14. Anlass, der durchgeführt wird. Ein Event, der so viel Akzeptanz geniesst, dass nicht an vielen Stellschrauben gedreht werden muss. Dennoch bleibt nicht alles beim Alten. Kurt Schudel (74), lange Jahre das Gesicht des Turniers, überträgt immer mehr Verantwortung seinem Sohn Steven (40), der den Anlass bestens kennt. Das dürfte reibungslos funktionieren, schliesslich war er zuerst als Spieler im Einsatz und später als Helfer in die Organisation und Durchführung involviert. Steven Schudel sagt dann auch: «Grossartiges haben wir nicht geändert. Ich kann aber sagen, dass es immer mehr Helfer bedarf.»

Das bedeute zwar mehr Arbeit, sei aber ein tolles Zeichen, dass der Pfingstcup weiterhin sehr beliebt sei. Auf die diesjährige Ausgabe blickt der Tennislehrer voraus: «Selbst wenn es regnen sollte, haben wir mehr Möglichkeiten, die Partien wenn nötig in die Halle zu verschieben. Das sind wichtige Verbesserung.» Mit einer Tatsache ist er aber nicht ganz glücklich: Dass sich im N1/R2-Tableau der Frauen viele gute Spielerinnen aus der Region nicht angemeldet haben: «Ich weiss auch nicht, warum das bei den Herren besser klappt. Es wäre doch schön, wenn sich diese den Zuschauern und auch möglichen Sponsoren präsentieren würden.» Steven Schudels Bedauern ist verständlich, das mit insgesamt 30 000 Franken dotierte Turnier bietet eine anständige Entlöhnung, und die Verantwortlichen haben den Beweis erbracht, sich gut um ihre Teilnehmer zu kümmern. Die Zahl der Anmeldungen ist dennoch erfreulich: 193 Männer und 97 Frauen haben sich eingeschrieben. Kurt Schudel sagt: «Wenn der Interclub wegen des Wetters nicht vom letzten auf dieses Wochenende verschoben worden wäre, hätten wir einen neuen Rekord vermelden können.» Aus diesem Grund hätten sich 70 Spieler wieder ausgeschrieben. Topgesetzt bei den Männern ist Schweizer Meister Sandro Ehrat (N1/4) und bei den Frauen Ganna Poznikhirenko (N1/8) aus der Ukraine. Gespielt wird an vier Standorten: auf den Plätzen des BLTC im Gundeli und der Old Boys auf der Schützenmatte sowie auf den Anlagen des TC Riehen und des Tennis an der Birs (TAB) in Aesch. Hält das Wetter nicht, wird auf Tennishallen in Allschwil, Aesch, Lörrach und Grenzach ausgewichen. Wer sich insbesondere für Ronald Agenor interessiert, kann den Haitianer am Samstag um 11 Uhr in Riehen spielen sehen und – falls er seine Auftaktpartie gewinnt – am selben Tag um 18.30 Uhr auf der Anlage des BLTC. Eine andere Möglichkeit, mit Ronald Agenor in Kontakt zu treten, gibt es bald: Vom 28. Mai bis 8. Juni bietet die Frohnatur Tenniscamps im TC Reinacherheide für jedermann an (Anmeldungen an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). sb

www.int.crossklinikcup.ch

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17.05.2018 | Sport. | Seite 36